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Preisverleihung des Prix des Lycéens 2014

 

HBK CHEQUE 2Im Rahmen des Französisch-Lesewettbewerbs haben am 29. April 2014 österreichische SchülerInnen zum siebten Mal den Preis verliehen.

Der französische Schriftsteller Hubert Ben Kemoun hat mit seinem Roman Seuls en Enfer den Lesewettbewerb gewonnen.

Dem Autor wurde ein Scheck in derHöhe von 2.000 Euro von Frau Susanne Klaschka, der Vertreterin der Ernst Klett Sprachen GmbH, dem Hauptsponsor des „Prix des Lycéens“, überreicht.

Hubert Ben Kemoun hat dem Lehrkörper und den Schülern für ihr großartiges Engagement gedankt und ihren Einsatz gewürdigt.

Nach dem Vorbild des Prix Goncourt der französischen Gymnasiasten treten beim „Prix des lycéens autrichiens“ vier französischsprachige Werke der Jugendliteratur gegeneinander an, die an das Niveau der Französisch-Lernenden angepasst sind. Gelesen werden die Romane von GymnasiastInnen der 7. und 8. Klassen. Unterstützt von eigens erstellten Unterrichtsmaterialien, die vom französischen Kulturinstitut Österreich (Institut Français d’Autriche) erfasst werden, lesen und analysieren die teilnehmenden Klassen die vier Werke im Unterricht.

Die diesjährig Nominierten waren:

  • Amour ennemi, Florence Delaporte (2013, Oskar)
  • La cravate de Simenon, Nicolas Ancion (2012, Editions Didier)
  • Seuls en enfer !, Hubert Ben Kemoun (2012, Editions Flammarion)
  • J’irai graffer sur ta tombe, Hervé Mestron (2012, Oskar)

Zwischen November und Februar hatten die SchülerInnen Gelegenheit, sich mit den Autoren im Rahmen von Tourneen zu treffen, die vom Institut français d’Autriche organisiert wurden.

Von Wien bis Vorarlberg gab es lebhafte und leidenschaftliche Diskussion zwischen den SchülerInnen und den Autoren. Nach den Treffen mit den Autoren haben die SchülerInnen in schulischen und regionalen Jurys ihr Lieblingsbuch ausgewählt.

12 Vertreter der 7 teilnehmenden Bundesländer haben am 27. April den Lieblingsroman ihrer Region gegenüber der gesamten Bundesjury im Wettstreit im französisch-österreichischen Zentrum in Graz präsentiert.

Dank der freundlichen Unterstützung der steirischen Landesregierung fand die Preisverleihungszeremonie in Palais Attems statt.

Die Mitglieder der Bundesjury haben sich bemüht, eine Zeremonie von hoher Qualität anzubieten. Die Romane wurden auf der Bühne theatralisch vorgestellt, was ihr Talent von Interviewern, Schauspielern und sogar Graffitikünstler unter Beweis stellte!

Die Mitglieder der Bundesjury, begleitet von Florence Delaporte und den Abiturienten des Sacré Coeur Gymnasiums von Graz haben Auszüge aus Nos grands parents racontent vorgelesen. Sie haben dieses Werk mit der Unterstützung ihres Französischlehrers, Mag. Gerald Hafner, und ihrer Französisch Sprachassistentin, Maëla Le Corre, geschrieben. Die SchülerInnen haben Erinnerungen des Zweiten Weltkriegs von ihren Großeltern gesammelt und auf Französisch verfasst. Musikalisch umrahmt wurde diese Vorführung von 4 talentierten, jungen Flötistinnen des Akademischen Gymnasiums aus Graz.

Die Zeremonie wurde eröffnet von Dr. Albert Eigner, in Vertretung von Landeshauptmann Franz Voves. Anschließend ergriff der französische Botschafter, S.E. Stéphane Gompertz, das Wort. Anwesend waren auch der Präsident des französisch-österreichischen Zentrums,
Prof. Kurt Jungwirth, die Vertreterin der AFPA, (Vereinigung der Französischlehrer in Österreich), Mag. Michaela Hohenegger und mehrere Mitglieder des steirischen Landesschulrats. Das Französische Kulturinstitut wurde Guillaume Rousson, Kulturrat der Französischen Botschaft, und Yvan Jacquemin, Attaché für Bildungs- und Sprachkooperationen, vertreten.

Die Autoren-Finalisten Florence Delaporte und Hubert Ben Kemoun sind für diese Feier extra aus Frankreich nach Graz gekommen.

Abschließend möchte sich das Team der Abteilung für Bildungskooperation der französischen Botschaft (Institut français d’Autriche) bei allen FranzösischlehrerInnen und deren SchülerInnen für ihre Teilnahme an diesem Projekt sowie ihr großes allgemeines Engagement für die französische Sprache herzlich bedanken. Gleichermaßen wollen wir uns beim Verlag Ernst Klett Sprachen, der steirischen Landesregierung, den lokalen akademischen Behörden und dem Centre franco-autrichien in Graz für ihre wertvolle Unterstützung bedanken.

 

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