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WZT-Programm Amadée

WZT-Programm Amadée

Nächste Ausschreibung März 2016
 
Wichtig: diese Seite enthält programmspezifische Informationen. Für die allgemeinen Informationen aller PHC, die von Campus France verwaltet werden (Präsentation, Auswahlkriterien, Kontakte…), lesen Sie die Seite allgemeine Präsentation nach

 

Amadee Programm 2016

Amadeus ist das französisch-österreichische Partnerschaftsprogramm Hubert Curien (PHC). In Österreich wurde es vom wissenschaftlich-technischen Kooperationsprogramm (WTZ) des Österreichischen Austauschdienstes/ÖAD für das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) entwickelt.


Projektarten
Ziel dieses Programms ist die Entwicklung des wissenschaftlichen und technologischen Austausches im Bereich der Spitzenforschung zwischen den Forschungslabors der beiden Länder und der Förderung neuer Kooperationen.
Dieses Programm gilt für alle wissenschaftlichen Bereiche, insbesondere die Human- und Sozialwissenschaften.


Kriterien für das gebildete Team
Bewerben können sich Forschungslabors, die an Hochschuleinrichtungen, Forschungseinrichtungen oder Unternehmen angeschlossen sind (in Österreich sind die Bewerbungen von Unternehmen jedoch nicht förderungswürdig).
Die aktive Teilnahme und die Mobilität junger Forscher, insbesondere Doktoranden oder Post-Doktoranden, ist eine der Auswahlkriterien, die an ganz erster Stelle steht.


Projektkriterien
Die Projekte, die in diesem Programm bereits eine Unterstützung erhalten haben, werden für eine neuerliche Bewerbung sofort nach ihrer Fertigstellung nicht angenommen.
Einzig die Bewerbungen, die gemeinsam von den Partner-Forschern bei den verantwortlichen Verwaltungsstellen des Programms in den jeweiligen Ländern eingereicht worden sind, werden als annehmbar erachtet. Es wird den französischen Forschern empfohlen, sich davon zu überzeugen, dass sein Partner auch wirklich das gleiche Bewerbungsdossier bei der Stelle seines Landes eingereicht hat.


Netzwerke bilateraler Projekte
Um die Schaffung von europäischen Forschungsnetzwerken zu fördern und so zum Aufbau des europäischen Forschungsraumes beizutragen, erinnern die Stellen beider Länder die Forscher daran, dass sie die Möglichkeit haben, eine Bewerbung im Rahmen eines anderen PHC mit demselben Forschungsthema wie ihr Amadeus-Projekt einzureichen.
Die gemeinsame Liste der europäischen Länder, mit denen Frankreich und Österreich bilaterale Programme des Typs PHC abwickeln, lautet wie folgt: Bulgarien, China, Indien, Kroatien, , Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Slovenien, Slowakei, Spanien, Süd Korea, Tschechische Republik, Ukraine, Ungarn.

Projektauswahl-Comité
Die Ausschreibungen für die Bewerbungen für dieses Programm erfolgen jährlich. Die Stellen beider Länder kommen abwechselnd in Österreich und in Frankreich zusammen, um die Projekte zu bewerten und gemeinsam zu entscheiden, wieviel Unterstützung die ausgewählten Projekte bekommen.


Funktionsweise
• Die Finanzierung erfolgt jährlich, für zwei Jahre hintereinander.
• Sie muss unbedingt zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember des betreffenden Jahres in Anspruch genommen werden und darf nicht auf das kommende Geschäftsjahr verschoben werden.
• Sie bezieht sich lediglich auf die Übernahme der Mobilität zwischen den beiden Ländern der in diesem Programm arbeitenden Forscher.
• Jede andere notwendige Finanzierung für die Umsetzung der gemeinsamen Projekte muss durch die Eigenmittel der Partnerlabors oder durch andere Quellen erfolgen.
• Die Verlängerung der Gelder für ein zweites Jahr hängt ab von:
- Der Unterbreitung eines Zwischenberichtes, das die erzielten wissenschaftlichen Ergebnisse anführt (1 Seite, freies Format) ;
- Die Erstellung einer Finanzbilanz der durchgeführten oder programmierten Tätigkeiten vor dem Ende des Kalenderjahres :
- Einen optimalen Verbrauch der gewährten finanziellen Mittel für das 1. Jahr
• Diese Unterlagen müssen im Oktober des 1. Jahres an den Attaché für Wissenschaft und Technologie der französischen Botschaft in Österreich geschickt werden.
• Die von Frankreich gewährten Geldmittel decken ausschließlich die Zahlung von Aufenthalts- und Reisekosten der französischen Forscher in Österreich :
• Aufenthaltsentschädigung : 110 € pro Tag,
• Reisen : Rückerstattung der tatsächlich entstandenen Kosten bis 450 € für ein Hin- und Rückreise Frankreich-Österreich


Projektnachbereitung
• Ein Endbericht wird spätestens drei Monate nach dem Projektende gefordert.
• Die französischen zuständigen Personen für die Projekte müssen unbedingt das herunterladbare Berichtsmodell verwenden und es an ihr online-Dossier in der Bewerbungsfrist anhängen
• Die im Rahmen dieses Projektes verfassten Publikationen müssen die vom Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten gewährte Unterstützung erwähnen.
Praktische Modalitäten bei der Einreichung eines Projekts
Frist für die gemeinsame Abgabe der Bewerbungen : 15.06.2015
• Bekanntgabe der Ergebnisse : Dezember 2015
• Beginn der Projekte : Januar 2016


Online-Erfassung der Dossiers
Die Projektträger werden aufgefordert, ihr Dossier im voraus abzugeben, damit nicht technische Unvorsehbarkeiten die Einreichung ihrer Bewerbung zu den erforderlichen Fristen verhindern.


Gemeinsame Projekte
Die Modalitäten der online-Erfassung der Bewerbungsdossiers sind hier abrufbar:
Französische Partner: Amadeus
Österreichische Partner: Amadée


Kontaktpersonen für die Programme
• Für die französische Seite
Mme Olivia Le Boulch
Attachée für Hochschul- und Wissenschaftskooperation
Der französischen Botschaft in Österreich
Währingerstraße 30
1090 Wien, Österreich
Tel. : 00 43 1 50 27 53 35
Fax : 00 43 1 50 27 53 97
e-mail : Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


• Für den Partner
Frau Mag. Monika Staltner, MA
OeAD – Büro für Akademische Kooperation und Mobilität
Programme „WTZ“
Ebendorferstrasse 7
A-1010 Wien, Autriche
Tel. : 00 43 1 53 408 445
Fax : 00 43 1 53 408 499
e-mail : Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Webseite : www.oead.ac.at/wtz