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Tournée de Philippe Claudel en Autriche

En juin, ne ratez pas la venue de l'écrivain français Philippe Claudel qui viendra nous parler de son œuvre au cours d'une tournée Autrichienne. Venez rencontrer l'auteur du Prix Goncourt des lycéens 2017 Le Rapport de Brodeck à Innsbruck, Vienne ou Salzbourg !

11 juin 2018 : Innsbruck, 19h00
12 juin 2018 : Vienne, Institut français d'Autriche, 18h30
13 juin 2018 : Salzbourg, Literaturhaus, 19h00

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Gespräch mit Patrick Chamoiseau

De la créolité à la diversalité

Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Patrick Chamoiseau
Patrick Chamoiseau (Schriftsteller, Fort-de-France) im Gespräch mit Dieter Hornig (Dozent an der Université Paris 8, Literarischer Übersetzer, Paris)

Die französische Antilleninsel Martinique - und speziell die in der Hauptstadt Fort-de-France ansässige, antikolonialistisch geprägte Bibiothèque Schœlcher - war die Heimat so bedeutender Philosophen und Autoren wie Aimé Césaire, Frantz Fanon und Édouard Glissant. Das große antillanische Projekt der „Einheit in der Verschiedenheit” setzt Patrick Chamioseau in seiner neuen Poetik des Schreibens fort. Eine Welt, die kein Zentrum mehr kenne, so Chamoiseau, folge nicht mehr dem Prinzip der „universalité” sondern dem der „diversalité”

Termin 4 Juni, 19:00
Hauptbücherei am Gürtel, 
Urban-Loritz-Platz 2A, 1070 Wien
Sprache Französisch mit deutscher Übersetzung

 

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Eric Vuillard im IFA

4. Mai, 18.30 Uhr
Mediathek des Institut français d’Autriche
Praterstraße 38, 1020 Wien

Französisch und Deutsch

Eric Vuillard spricht in seinem 9. Roman “Die Tagesordnung”, für den er mit dem Prix Goncourt 2017 ausgezeichnet worden ist, über die dunklen Stunden Österreichs vor dem 2. Weltkrieg. Kommen Sie zu uns in die Mediathek und verbringen Sie angeregte Momente mit dem Autor!
Über ›Tagesordnung‹:
20. Februar 1933: Auf Einladung des Reichstagspräsidenten Hermann Göring finden sich 24 hochrangige Vertreter der Industrie zu einem Treffen mit Adolf Hitler ein, um über mögliche Unterstützungen für die nationalsozialistische Politik zu beraten: Krupp, Opel, BASF, Bayer, Siemens, Allianz – kaum ein Name von Rang und Würden fehlt an den glamourösen runden Tischen der Vermählung von Geld und Politik. So beginnt der Lauf einer Geschichte, die Vuillard fünf Jahre später in die Annexion Österreichs münden lässt. Bild- und wortgewaltig führt er den Leser in die Hinterzimmern der Macht, wo in erschreckender Beiläufigkeit Geschichte geschrieben wird. Dabei erzählt er eine andere Geschichte als die uns bekannte, er zeigt den Panzerstau an der deutschen Grenze zu Österreich, er entlarvt Schuschniggs kleinliches Festhalten an der Macht, Hitlers abgründige Unberechenbarkeit und Chamberlains gleichgültige Schwäche. Mit der ihm eigenen virtuosen Eindringlichkeit und satirischem Biss seziert Vuillard die Mechanismen des Aufstiegs der Nationalsozialisten und macht deutlich: Die Deals, die an den runden Tischen der Welt geschlossen werden, sind faul, unser Verständnis von Geschichte beruht auf Propagandabildern. In »Die Tagesordnung« zerlegt Éric Vuillard diese Bilder und fügt sie virtuos neu zusammen: Ein notwendiges Buch, das eine überfällige Geschichte erzählt und damit den wichtigsten französischen Literaturpreis erhielt.

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