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Fußball: Mehrsprachigkeit und mehr

Internationaler Workshop
Fr., 10.6.2016, Universität Innsbruck, Claudiana, (Herzog-Friedrich-Str. 3)

Organisiert von: Institut für Romanistik (Univ.-Prof. Dr. Eva Lavric), Frankreich-Schwerpunkt, Innsbruck Football Research Group, Projektseminar „Mehrsprachigkeit im Fußball“

Stimmt es, dass im Fußball nur die Beine sprechen? Ist dieser Sport tatsächlich eine Art internationale Sprache? So beliebt und verlockend diese Vorstellung auch ist, sie ist ganz einfach falsch. Denn auch im Fußball spielen verbale Kommunikation und Sprache – ja besser, Sprachen – eine bedeutende Rolle. Und dabei werden die Mannschaften immer internationaler, so dass man sich zu Recht fragen kann, wie denn die Verständigung mit den Legionären aus aller Welt und mit den international tätigen Trainern funktionieren kann? In dieser schnelllebigen Welt muss außerdem ein neuer Trainer oder Spieler sofort operational sein, man gönnt ihm keine Anlaufzeit, um sich in die neuen Sprache und Kultur behutsam einzuleben. Umso mehr verwundert es, dass es selten zu Problemen mit Missverständnissen und Kommunikationsbarrieren zu kommen scheint. Welche Strategien entwickeln die Vereine, um mit Mehrsprachigkeit konstruktiv umzugehen? Gibt es Sprachkurse, Dolmetscher, individuelle Assistenten? Wie sieht die gelebte Praxis in internationalen Mannschaften aus?

Mit all diesen Fragen beschäftigt sich dieser Workshop, der an der Universität Innsbruck in Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Romanistik, dem Frankreich-Schwerpunkt und der „Innsbruck Football Research Group“ organisiert wird. Es kommen ForscherInnen aus ganz Europa (Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Russland, Tschechische Republik) zu Wort, und auch die Innsbrucker Studierenden des Projektseminars zum Thema „Mehrsprachigkeit im Fußball“ werden ihre Ergebnisse vorstellen. Am Abend gibt es eine Veranstaltung für ein breites Publikum mit Fußballern, Trainern und Managern, die eine internationale Karriere gemacht haben und aus ihrer Praxis über den Umgang mit Sprache und Kommunikation in Fußballmannschaften erzählen. Der Abend klingt mit einem gemeinsamen Public Viewing des Auftaktmatchs der Euro 2016 aus.

Le football pluriel et le plurilinguisme programme 2

Programm

Wissenschaftliche Tagung:

9:00-11:00h Begrüßung

Eva Lavric / Innsbruck Football Research Group (Innsbruck) „Mehrsprachigkeit im Fußball in Innsbruck 2006-2016“

Erika Giorgianni (Venedig)
„Mehrsprachige und multikulturelle Fußballteams: eine vielstimmige Harmonie?“

Roman Beljutin (Smolensk)
Ich habe fertig – Fehlpässe und Metaphorik in der Sportsprache“

11:00-11:15h Kaffeepause 11:15-13:00h

Präsentationen von Studierenden des Projektseminars „Mehrsprachigkeit im Fußball“

Jan Chovanec (Brno, Autor des Artikels „Multilingualism in football teams: Methodology of fieldwork“)
„Sports Commentator Talk at Half-Time: Switching from Stylization to Authenticity“

Präsentationen von Studierenden des Projektseminars „Mehrsprachigkeit im Fußball“ 13:00-14:00h Mittagspause

14:00-16:00h
Präsentationen von Studierenden des Projektseminars „Mehrsprachigkeit im Fußball“

Michaela Baur (Lambach /Wels) (Autorin „English for foreign Premier League football players“) “(Sprachliche) Einblicke in Fußball-Nachwuchsakademien der Premier League”

Machteld Meulleman (Reims)
"Le choix de langue dans les interviews et conférences de presse de professionnels de foot étrangers en France : enjeux complexes et stratégies variées"

16:00-16:30h Kaffeepause 16:30-18:30h

Präsentationen von Studierenden des Projektseminars „Mehrsprachigkeit im Fußball“

Uwe Wiemann (Dortmund)
Deutsch für Ballkünstler – Konzept und Lehrmaterialien zur sprachlichen Integration ausländischer Fußballspieler in deutschsprachigen Profivereinen“

Georg Spitaler (Soziologe, Wien, Autor des Buches „Legionäre in Österreich“)
„Deutsch als „kulturelles Eintrittsticket“? Migration, Transnationalität und Identitätspolitik im österreichischen Fußball“

19:00h Öffentl. Podiumsdiskussion zur Mehrsprachigkeit im Fußball,

mit Lassaad Chabbi (Trainer, Austria Lustenau, kommt aus Tunesien) (angefragt) Jodel Dossou (Spieler, Austria Lustenau, kommt aus Benin) (angefragt)
Gerhard Stocker (Alt-Obmann des FC Wacker Innsbruck) (zugesagt)
derzeitige Wacker-Legionäre (angefragt)

21:00h Public Viewing (Frankreich-Rumänien)
Als Ausklang gehen die TeilnehmerInnen und das Publikum gemeinsam das Match Frankreich-

Rumänien anschauen (in der Public-Viewing-Zone Sparkassenplatz, ab 21:00h). 

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Vortragsreihe: « Mobilitäten, Grenzen und Identitäten in Mitteleuropa »

ERÖFFNUNG DER VORTRAGSREIHE: "MOBILITÄTEN, GRENZEN UND IDENTITÄTEN IN MITTELEUROPA"

Als Mobilitätszone (der Menschen, der Ideen, aber auch der großen Epidemien) stellt der Donauraum – und die Donau selbst seit der Antike mit dem Limes –, sowohl eine Grenze dar.

Die nach 1918 Kriegs-, Friedensverträges- und Spannungensergebnisse, durch das Expansionsstreben der Nazis in Frage gestellten und während des Kalten Krieges eingefrorenen Fragen um Grenzen, Mobilitäten und Identitäten stehen 30 Jahre nach der Schaffung des « Schengen-Raumes » (1985) erneut im Mittelpunkt der Vorstellungen und daraus sich ergebenden politischen Positionierungen.

Diese Fragen, die in einem Gemeinschaftsprogramm mit den französischen Kulturinstituten von Prag, Budapest und Wien erörtert werden, behandeln sowohl den geographischen, geschichtlichen, philosophischen, soziologischen und wirtschaftspolitischen Standpunkt.

1/3 Europa und die Flüchtlingsströme. Souveräne Staaten, Grenzen und deren Durchlässigkeit

Mittwoch, 30. März 2016, 19 Uhr
Institut français d’Autriche, Salon Rouge
Eintritt frei
Reservierungen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Diskussion: in französischer, und deutscher Sprache

Um das Ausmaß, die Widersprüche und die gesetzlichen Hindernisse der Staaten zur Kontrolle der verschiedenen Flüchtlingsströme zu verstehen, die durch die großen sozio-ökonomischen, politischen und geografischen Umwälzungen seit Beginn des 20. Jahrhunderts hervorgerufen worden sind, werden vier Themenkreise erörtert : 

Schlafende Zöllner Mane Hellenthal und Ulrich Behr Site

A/ Catherine Wihtol de Wenden, Internationales Forschungszentrum – Sciences Po Paris): Macht und Aufgaben der europäischen Staaten beim Umgang mit den Flüchtlingsströmen

B/ Solange Maslowski (Fakultät der Rechtswissenschaften – Universität Charles – Prag): Der freie Personenverkehr in der Europäischen Union: Errungenschaften, Bedrohungen und Perspektiven

C/ Peter Webinger (Leiter der Gruppe III/B Asyl, Migration, Staatsbürgerschaft, Personenstand und Menschenrechte – BMI – Österreich) : Die Herausforderungen beim Umgang mit den Flüchtlingsströmen. Die Staaten zwischen multilateraler Zusammenarbeit und unilateralen Entscheidungen

D/ Boldizsár Nagy (Gastprofessor für Internationales öffentliches Recht – Eötvös Loránd University – International Law Department – Budapest): Die Gesetze im Hinblick auf Flüchtlinge in Ungarn. Seit dem Systemwechsel Ende der 1980er-Jahre bis zum Eintritt in die EU

2/3 Grenzen ziehen

Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Ursprung der derzeitigen Grenzziehung in Mitteleuropa und mit den Anforderungen einer Neudefinierung der bestehenden Abgenzungen in Europa.

3/3 Grenzen überdenken und darstellen

Jede Grenze ist ein Gebilde: politisch, semantisch, symbolisch, sprachlich und geographisch. Eine Grenze ziehen, das bedeutet klar definieren, ein- und ausschließen. Wir laden das Publikum ein, den Blick auf den Begriff Grenze zu richten und diese Thematik unter dem künstlerischen, philosophischen und literarischen Gesichtspunkt zu verfolgen.

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Horizon 2020 – Herausforderung Klimawandel und österreichisch-französische Forschungspartnerschaften

Mit der Annahme eines neuen Weltklimaabkommens durch 195 Staaten ging am 12. Dezember 2015 die 21. Weltklimakonferenz COP 21 in Paris zu Ende. Das Hauptziel des umfassenden Übereinkommens ist die Begrenzung des Temperaturanstiegs auf unter 2 Grad Celsius bzw. die Verstärkung der Anstrengungen für eine Begrenzung des Temperaturanstiegs auf nur 1,5 Grad.

Nach diesem historischen Abkommen organisiert die Abteillogo-cop-21-carr--ung für Wissenschaftskooperation des französischen Kulturinstituts in Österreich am 15. April 2016 eine Konferenz über Klimaforschung "Horizon 2020 – Herausforderung Klimawandel und österreichisch-französische Forschungspartnerschaften" in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Ein Hauptziel dieser Veranstaltung ist, die österreichisch-französische Forschungskooperation im Bereich Klimaforschung zu vertiefen. Die Konferenz soll auch die Themen Klimadienst (inkl. Erbeobachtung) und Dekarbonisierung aus dem Horizon 2020 Arbeitsprogramm 2017 der gesellschaftlichen Herausforderung 5 „Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe“ vorstellen.

Horizon 2020 ist das EU-Programm für Forschung und Innovation von 2014 bis 2020. Dieses Programm unterstützt EU Forschungs- und Innovationsprojekte in prioritären Bereichen wie Klimaforschung.

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