Drucken
PDF

Begegnung: Kamel Daoud

© Renaud Monfourny

6. März, 18.00 Uhr
Festsaal, “Haus der Ingenieure”
Eschenbachgasse 9, 1010 Wien

Französisch und Deutsch
Anmeldung (kostenlos und erforderlich): hier

In Kooperation mit dem Österreichischen Integrationsfonds

Achtung: der Link zur Anmeldung wurde geändert. Die Anmeldungen der bereits eingeschriebenen Personen wurden berücksichtigt; für diejenigen, die sich anmelden möchten, bitte obigen Link anklicken.


Nach seiner Antwort zu "Der Fremde" von Albert Camus in seinem Werk "Der Fall Meursault" (“Prix Goncourt du premier roman” 2015, für das Theater adaptiert) hat der algerische Schriftsteller Kamel Daoud 2017 seinen zweiten Roman “Zabor ou Les Psaumes” herausgebracht, der von der Kritik sehr gelobt worden ist.
Über ›Der Fall Meursault – eine Gegendarstellung‹:


Ein Roman aus Algerien, der um die Welt geht: in Frankreich ein Riesenbestseller, in den USA und England als literarische Sensation gefeiert, jetzt in deutscher Übersetzung. Die Geschichte des namenlosen Arabers aus Camus’ weltberühmtem Roman »Der Fremde« – erzählt von dessen Bruder.
Der alte Mann, der Nacht für Nacht in einer Bar in Oran seine Geschichte erzählt, ist der Bruder jenes Arabers, der 1942 von einem gewissen Meursault am Strand von Algier erschossen wurde – in einem der berühmtesten Romane des 20. Jahrhunderts. 70 Jahre später, mit all dem Ärger, der Angst und Frustration eines Lebens im Schatten dieses Todes, gibt der alte Mann seinem Bruder seinen Namen zurück. Der Araber aus Camus’ Roman »Der Fremde« bekommt so eine Identität und eine Geschichte. Eine Geschichte, die untrennbar mit der Algeriens verknüpft ist und doch gleichzeitig so berührend und persönlich, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Ein großer Roman darüber, wie die Vergangenheit unsere Gegenwart prägt, und über die ungebrochene Kraft der Literatur, eine tiefere Erkenntnis, eine verborgene Wahrheit ans Licht zu bringen.
Das Buch gilt jetzt schon als Klassiker – gleichwertig zu Camus’ Roman: »Ein großartiger Roman. In Zukunft wird man ›Der Fremde‹ und ›Der Fall Meursault – eine Gegendarstellung‹ nebeneinander lesen.«

 

Drucken
PDF

Eric Vuillard im IFA

4. Mai, 18.30 Uhr
Mediathek des Institut français d’Autriche
Praterstraße 38, 1020 Wien

Französisch und Deutsch

Eric Vuillard spricht in seinem 9. Roman “Die Tagesordnung”, für den er mit dem Prix Goncourt 2017 ausgezeichnet worden ist, über die dunklen Stunden Österreichs vor dem 2. Weltkrieg. Kommen Sie zu uns in die Mediathek und verbringen Sie angeregte Momente mit dem Autor!
Über ›Tagesordnung‹:
20. Februar 1933: Auf Einladung des Reichstagspräsidenten Hermann Göring finden sich 24 hochrangige Vertreter der Industrie zu einem Treffen mit Adolf Hitler ein, um über mögliche Unterstützungen für die nationalsozialistische Politik zu beraten: Krupp, Opel, BASF, Bayer, Siemens, Allianz – kaum ein Name von Rang und Würden fehlt an den glamourösen runden Tischen der Vermählung von Geld und Politik. So beginnt der Lauf einer Geschichte, die Vuillard fünf Jahre später in die Annexion Österreichs münden lässt. Bild- und wortgewaltig führt er den Leser in die Hinterzimmern der Macht, wo in erschreckender Beiläufigkeit Geschichte geschrieben wird. Dabei erzählt er eine andere Geschichte als die uns bekannte, er zeigt den Panzerstau an der deutschen Grenze zu Österreich, er entlarvt Schuschniggs kleinliches Festhalten an der Macht, Hitlers abgründige Unberechenbarkeit und Chamberlains gleichgültige Schwäche. Mit der ihm eigenen virtuosen Eindringlichkeit und satirischem Biss seziert Vuillard die Mechanismen des Aufstiegs der Nationalsozialisten und macht deutlich: Die Deals, die an den runden Tischen der Welt geschlossen werden, sind faul, unser Verständnis von Geschichte beruht auf Propagandabildern. In »Die Tagesordnung« zerlegt Éric Vuillard diese Bilder und fügt sie virtuos neu zusammen: Ein notwendiges Buch, das eine überfällige Geschichte erzählt und damit den wichtigsten französischen Literaturpreis erhielt.

Drucken
PDF

Vortrag von Staatsoperndirektor Dominique Meyer am 30. Januar 2018 im Institut français

30. Januar 2018, Médiathek des Institut français d'Autriche

Am 30. Januar  hielt Staatsoperndirektor Dominique Meyer in der Mediathek des Institut Français d'Autriche vor 120 Personen einen Vortrag auf Französisch zum Thema: "Die Oper im 21. Jahrhundert". In seiner Rede und in der anschließenden angeregten Diskussion mit dem Publikum sprach er über die Herausforderungen und Chancen, die mit der Leitung eines so prestigeträchtigen Hauses wie der Wiener Staatsoper  verbunden sind.  Dominique Meyer wies u.a. auch auf die besondere Beziehung hin, die die Wiener mit "ihrem" Opernhaus und der klassischen Musik unterhalten.

IFA LACARTE

Infobrief Direkter Zugang

infobrief jan 18

Mehr +

Kurse Direkter Zugang

fascination pour le français

Mehr 

Mediathek Direkter Zugang

Bannière google ads 300x250 culturtheque cap

 

Mehr +

CampusFrance Direkter Zugang

campusfrance

 

Mehr +