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20 IKONEN DES FRANZÖSICHEN DESIGNS

Ausstellung vom 25. Septemcassina trienalle3ber bis 4. Oktober 2015
Ankerbrotfabrik, Absberggasse 27, 1100 Wien
Finissage-Brunch: 4. Oktober, 11:30 Uhr

Kuratoren : Cédric Morisset und Hélène Convert, assoziierte Kuratorin

Die Ausstellung « 20 Ikonen des französischen Designs » möchte die Welt des französischen Designs in einer Zeitspanne von fast 15 Jahre mit der Präsentation der markantesten Produkte darstellen, die eine ganze Generation geprägt haben und auf der internationalen Bühne insbesondere « die Starck-Kinder » und den French touch hervorgebracht haben.

Die Ausstellung « 20 Ikonen des französischen Designs » zeigt aussagekräftige Symbole des französischen Kunstschaffens und ihre Fähigkeit, mit etablierten Codes zu brechen, sie neu zu interpretieren oder der Zeit voraus zu sein, immer mit dem Ziel zu dienen, zu begeistern und zu überraschen.

Die Ausstellung möchte auch das Verhältnis zum Bild hinterfragen, das mehr denn je in der Welt des Designs omnipräsent ist, und im weiteren Sinn auch in unseren westlichen Gesellschaften. Was verleiht einem Objekt den Status einer Ikone? Die Geschichte? Der kommerzielle Erfolg? Die Bekanntheit? Sicherlich all dies zusammen, aber zweifelsohne auch die Fähigkeit des Objektes, symbolisch und visuell seine Zeit zu prägen und den Gebrauchswert hintanzustellen. « Man fragt sich nicht mehr, ob ein Objekt nützlich ist und gut tut, sondern man sucht nach dem Detail, das von der Welt und über die Welt und über sich Zeugnis geben kann", meinen die Designkritiker Claire Fayolle und Chloé Braunstein. Vielleicht wie die Zitronenpresse Juicy Salif von Philippe Starck, die in der Ausstellung gezeigt wird und die sowohl Skulptur als auch Gebrauchsgegenstand ist. Sein Fabrikant Alessi riet dazu, seinen goldenen Avatar, der 2000 in begrenzter Serie herausgegeben wurde, eher auf einem Regal auszustellen als ihn zu benutzen.

Aber was soll man zu den "instant classics" sagen, diesen so markanten Produkten, die in der Genealogie des Designs sofort ihren Platz eingenommen haben, wie der Fauteuil Rive Droite von Patrick Norguet für Cappellini? Erhalten diese Stücke nicht ihren Status als Ikone mehr im Schweiße ihres kommerziellen Erfolges und ihrer Kommunikationskraft als durch ihre symbolische Tragweite?

"20 Ikonen des französischen Designs" möchte all diese Felder ausleuchten; sie zeigt die prägendsten Kreationen des französischen Designs von Philippe Starck bis Ora-Ito, von Ronan Bouroullec bis Patrick Jouin. Ob es sich nun um eine revolutionäre Alu-Bierdose handelt, eine modulare Leinwand zur Raumteilung, die aus hunderten abnehmbaren Plastikteilen besteht, dem ersten industriell gefertigten Stuhl aus durchsichtigem Plastik, dem ersten in Stereolithographie gefertigten Stuhl oder einem industiell hergestellten genialen Stuhl aus den 1950er-Jahren, das französische Design zeichnet sich durch seine Innovationsfähigkeit aus, wobei es sich der Spitzentechnologien der jeweiligen Zeit bedient, die charakteristisch sind für ein Land, in dem die Ingenieurskunst eine wesentliche Rolle einnimmt.

 

Foto. Charlotte Perriand sur la chaise longue LC4 Salon d'Automne 1929 Le Corbusier - Pierre Jeanneret - Charlotte Perriand © Pierre Jeanneret

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