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AMPHITRYON von Molière

AMPHITRYON amphitryon affiche annonce
Le théâtre du Funambule
Am 19., 20., 21., 22. und 23. Mai 2015 um 19:30 Uhr
Vorstellungen mit deutschen Übertiteln am 20., 21. und 22. Mai

Kosmos Theater, Siebensterngasse 42, 1070 Wien
Mit : Philippe Aubault, Alain Asso, Johanne Babits, Bernard Bouly, Marie Combes, Sylvie Jubin, Fabien Lahaye, Frédéric Machto, Sylvain Morinière, Eric Thaller und Marylène Weinberger
 
Regie : Frédéric Machto
Licht : Clemens Hupka
Kostüme : Kerstin Reiner

 

"Molière holt seine Inspiration für Amphitryon vom lateinischen Autor Plautus. Mit einem Hauch von einem Skandal im Hintergrund ‐ es wird vermutet, dass der Dichter mit Hilfe von Anspielungen an das Liebesleben des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV. diesen kritisiert ‐ hat sich diese Komödie in 3 Akten und in freien Versen gleich bei seiner ersten Vorstellung in Anwesenheit des Königs als fulminanter Erfolg enpuppt.

Einer der größten Beweise für die Popularität des Stücks liegt wohl darin, dass die Namen zweier Personen in den französischen Wortschatz übergegangen sind: zum einen Sosie (Sosias), Diener Amphitryons, der heute für einen Doppelgänger steht, zum anderen Amphitryon, der in der gehobenen Sprache den Gastgeber eines Abendessens bezeichnet, ganz nach dem berühmten Satz des Stücks : „Der richtige Amphitryon ist immer der, bei dem wir speisen“.

Ende 1667, genau zu jener Zeit, in der Amphitryon entsteht, durchlebt Molière eine schwierige Zeit. Die Beziehung zu seiner Frau verschlechtert sich drastisch.

Molière behandelt das Schicksal des gehörnten Ehemanns mit viel Feingefühl. Das Erscheinen eines erfolgreichen Rivalen führt zu einem Gefühl des Identitätsverlusts des Besiegten, das durch den Doppelgänger noch verstärkt wird. Der Liebhaber überdeckt den Ehemann und nimmt seinen Platz ein. Dazu kommt auch noch die Frage nach den Machtverhältnissen zwischen den Protagonisten.

Molière bedient sich einmal mehr der Beziehungen zwischen Diener und Herr, Volk und Aristokraten, Menschen und Göttern. Er erschafft einen Jupiter, dessen Lust keine Grenzen kennen will.Molière zeigt unverblümt den Geist der Gesellschaft, für die er schreibt und spielt, wo die Großen sich ungehemmt der eigenen Freuden hingeben, ohne auch nur annähernd an das Schicksal der anderen zu denken." Frédéric Machto

Reservierungen und Informationen : www.funambule.at

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