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Frankreich Deutschland den Europäischen Motor neu Starten

Donnerstag 17. Mars 2016
Salon rouge Institut français d’Autriche

:Moderator: Philippe Gustin, Botschafter a.D., präsentiert ein Essai zu diesem Thema.

1Die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland war nicht immer selbstverständlich, da die deutsch-französische Partnerschaft nicht von unwiderstehlicher Anziehung und spontaner Gegenseitigkeit geprägt war, sondern eine rationale Notwendigkeit darstellte.

Heute ist das „deutsch-französische Paar“ eine wichtige Konstante der europäischen Union (EU), zumal es der „Motor Europas“ ist und auch immer war. Wenn seine Kritiker ihm vorwerfen, nicht modern genug zu sein und genauso viele Probleme zu schaffen anstatt sie –wie angekündigt– zu lösen, so liegt dies in Wirklichkeit daran, dass das erweiterte Europa derzeit eine Krise durchlebt und zahlreichen Unsicherheiten ausgesetzt ist. So wie in den schwierigen Nachkriegsjahren oder in den Jahren nach dem Fall der Mauer und der deutschen Wiedervereinigung muss das deutsch-französische Tandem eine neue Eigendynamik für Europa finden, denn nun gilt es, eine Spaltung Europas und das Ende der europäischen Idee unbedingt zu vermeiden. Aber das Schlimmste kann verhindert werden, wenn die französischen und deutschen Verantwortlichen eine strategische und nicht bloß eine politische Vorgangsweise an den Tag legen. Dieser Essay, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, möchte –ohne sich überflüssiger Floskel zu bedienen– die Notwendigkeit einer tiefgreifenden Beziehung zwischen dem deutschen und dem französischen Volk zu Gunsten eines blühenden, friedlichen Europas bekräftigen.

Philippe Gustin, 55 Jahre, Präfekt, ehemaliger Botschafter. Nach einem Doktorat in Sozialgeschichte beginnt
er seine Karriere als Lehrer in Deutschland und in Kultureinrichtungen der französischen Botschaften in Ungarn und Österreich. 2001 entscheidet er sich nach der Absolvierung der französischen Elitehochschule „Ecole nationale d‘administration“ für die öffentliche Verwaltung (Präfektur) und hat mehrere Funktionen in der Zentral- und Territorialverwaltung in Frankreich und in den französischen Überseegebieten inne. 2007 wird er Berater von Wirtschafts-, Finanz- und Industrieministerin Christine Lagarde, dann stellvertretender Kabinettchef von Industriestaatssekretär Luc Chatel. 2009 wird er Kabinettchef von Unterrichtsminister Luc Chatel bis 2012 und anschließend Botschafter Frankreichs in Rumänien. Seit April 2015 ist er Kabinettchef des Verwaltungschefs und Generaldirektors des Département de l’Eure.

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