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Vortragsreihe: « Mobilitäten, Grenzen und Identitäten in Mitteleuropa »

ERÖFFNUNG DER VORTRAGSREIHE: "MOBILITÄTEN, GRENZEN UND IDENTITÄTEN IN MITTELEUROPA"

Als Mobilitätszone (der Menschen, der Ideen, aber auch der großen Epidemien) stellt der Donauraum – und die Donau selbst seit der Antike mit dem Limes –, sowohl eine Grenze dar.

Die nach 1918 Kriegs-, Friedensverträges- und Spannungensergebnisse, durch das Expansionsstreben der Nazis in Frage gestellten und während des Kalten Krieges eingefrorenen Fragen um Grenzen, Mobilitäten und Identitäten stehen 30 Jahre nach der Schaffung des « Schengen-Raumes » (1985) erneut im Mittelpunkt der Vorstellungen und daraus sich ergebenden politischen Positionierungen.

Diese Fragen, die in einem Gemeinschaftsprogramm mit den französischen Kulturinstituten von Prag, Budapest und Wien erörtert werden, behandeln sowohl den geographischen, geschichtlichen, philosophischen, soziologischen und wirtschaftspolitischen Standpunkt.

1/3 Europa und die Flüchtlingsströme. Souveräne Staaten, Grenzen und deren Durchlässigkeit

Mittwoch, 30. März 2016, 19 Uhr
Institut français d’Autriche, Salon Rouge
Eintritt frei
Reservierungen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Diskussion: in französischer, und deutscher Sprache

Um das Ausmaß, die Widersprüche und die gesetzlichen Hindernisse der Staaten zur Kontrolle der verschiedenen Flüchtlingsströme zu verstehen, die durch die großen sozio-ökonomischen, politischen und geografischen Umwälzungen seit Beginn des 20. Jahrhunderts hervorgerufen worden sind, werden vier Themenkreise erörtert : 

Schlafende Zöllner Mane Hellenthal und Ulrich Behr Site

A/ Catherine Wihtol de Wenden, Internationales Forschungszentrum – Sciences Po Paris): Macht und Aufgaben der europäischen Staaten beim Umgang mit den Flüchtlingsströmen

B/ Solange Maslowski (Fakultät der Rechtswissenschaften – Universität Charles – Prag): Der freie Personenverkehr in der Europäischen Union: Errungenschaften, Bedrohungen und Perspektiven

C/ Peter Webinger (Leiter der Gruppe III/B Asyl, Migration, Staatsbürgerschaft, Personenstand und Menschenrechte – BMI – Österreich) : Die Herausforderungen beim Umgang mit den Flüchtlingsströmen. Die Staaten zwischen multilateraler Zusammenarbeit und unilateralen Entscheidungen

D/ Boldizsár Nagy (Gastprofessor für Internationales öffentliches Recht – Eötvös Loránd University – International Law Department – Budapest): Die Gesetze im Hinblick auf Flüchtlinge in Ungarn. Seit dem Systemwechsel Ende der 1980er-Jahre bis zum Eintritt in die EU

2/3 Grenzen ziehen

Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Ursprung der derzeitigen Grenzziehung in Mitteleuropa und mit den Anforderungen einer Neudefinierung der bestehenden Abgenzungen in Europa.

3/3 Grenzen überdenken und darstellen

Jede Grenze ist ein Gebilde: politisch, semantisch, symbolisch, sprachlich und geographisch. Eine Grenze ziehen, das bedeutet klar definieren, ein- und ausschließen. Wir laden das Publikum ein, den Blick auf den Begriff Grenze zu richten und diese Thematik unter dem künstlerischen, philosophischen und literarischen Gesichtspunkt zu verfolgen.

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