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Bioethik: "Die Menschen wollen ihren Tod zurück"

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Bioethik: "Die Menschen wollen ihren Tod zurück"

09.06.2013 | 18:12 |  von Ulrike Weiser (Die Presse)

Frankreich will "das Recht zu sterben" ausbauen. Der Mediziner Didier Sicard hat dafür den Umgang der Ärzte mit Sterbenden in ganz Frankreich untersucht. Er plädiert für einen "sanften, langsamen Tod"


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Die Presse: Wenn man Menschen fragt, wie sie sterben wollen, hört man: daheim und ohne langes Leiden. Die Realität sieht anders aus: 70 Prozent der Österreicher sterben im Spital. Warum bekommen wir nicht den Tod, den wir uns wünschen?

 

Didier Sicard: Auch in Frankreich sind es etwa 70 Prozent. Es ist paradox: Das moderne Krankenhaus ist zum Sterben ungeeignet, doch der Tod im Krankenhaus wird häufiger. Für unseren Bericht haben wir im Auftrag von Präsident Hollande in ganz Frankreich Ärzte zum Umgang mit Sterbenden befragt. Es hat sich gezeigt, dass bei der Hälfte der untersuchten Todesfälle (Anm.: etwa 5000) die Ärzte zum Schluss eine Entscheidung trafen, von der sie wussten, dass sie den Tod beschleunigen könnte. Meist wurde die Dosis der Schmerz- und Beruhigungsmittel erhöht.

Ihr Bericht ist die Basis für ein neues Gesetz. Präsident Hollande möchte das „Recht, in Würde zu sterben“, ausbauen. Was wird sich ändern?

Natürlich hat der Kranke schon jetzt das Recht, eine Behandlung zu verweigern. Für den Fall, dass er nicht bei Bewusstsein ist, kann er das auch durch eine Vorabverfügung festlegen oder die Entscheidung einem Dritten übertragen. Ärzte können auch sinnlose Behandlungen abbrechen oder alles tun, um den Schmerz zu lindern. Aber die Erhöhung der Schmerzmittel, die den Tod in Kauf nimmt, ist eine Grauzone. Hier muss das Recht der Realität angepasst werden. Derzeit ist es so, dass man offiziell nur gerade soweit gegen den Schmerz vorgeht, dass es nicht zum Tod führt – ein heuchlerischer Zustand. Was darüber hinaus im Gesetz steht, ist offen. Präsident Hollande möchte jedenfalls assistierten Selbstmord erlauben (Anm.: Ein Helfer stellt ein tödliches Mittel zur Verfügung.).

Empfiehlt das auch Ihr Bericht?

Nein, wir sind da neutral. Wir sagen aber: Wenn der Präsident das will, muss der Staat auch die Verantwortung übernehmen und für Transparenz sorgen. Er darf die Verantwortung nicht wie in der Schweiz an private Vereine wie Exit oder Dignitas delegieren.

Warum nicht?

Weil die Sache dann kommerziell wird. Wenn Sie einmal in der Schweiz sind, schauen Sie sich um: Dort wird auf Plakaten für den begleiteten Suizid geworben.

In Österreich gibt es einen Todestourismus. Leute fahren in die Schweiz, um dort zu sterben. Wie geht man in Frankreich damit um?

Wir haben circa 300 bis 400 Fälle pro Jahr. Ich war selbst in der Schweiz und habe mit dem Zuständigen aus dem Justizministerium gesprochen. Aber der sagte: „Das geht den Staat nichts an.“ Tatsächlich ist es nur in einigen Kantonen erlaubt. Der Bundesregierung ist es auch gar nicht so recht, dass die Schweiz als Sterbetourismus-Destination gilt.

Es gibt darüber hinaus auch die sogenannte aktive Sterbehilfe nach belgischem oder niederländischem Modell, bei dem die Tötung auf Wunsch durchgeführt wird. Was halten Sie davon?

Ich denke nicht, dass das mit der französischen Kultur kompatibel ist. Erstens, weil die Kontrolle fehlt. Zweitens stellt dieses System allein auf den Willen des Individuums ab. Man vergisst die Verwandten, die einbezogen werden müssten, weil sie das ja sehr mitnimmt. Wir sind auch gegen diesen schnellen Tod, wie er durch Gift eintritt.

Was ist schlimm an einem schnellen Tod?

Im Unterschied zum sanften, langsameren Tod durch die Erhöhung der Dosis der Schmerzmittel ist er in seiner Plötzlichkeit brutal. Wie eine Hinrichtung. Für die Menschen, die dabei sind, ist das ein Schock, auch für den anwesenden Arzt. Euthanasie ist in der Praxis anders, als die Medien das darstellen. In der EU gibt es einen breiten Konsens, es nicht so wie die Benelux-Staaten oder die Schweiz zu machen. Ein gutes Modell wäre der US-Bundesstaat Oregon. Schwerkranke bekommen auf Wunsch ein tödliches Medikament verschrieben, das sie mit nach Hause nehmen. Die Hälfte nimmt es übrigens nicht.

In Frankreich wird heftig über Gesellschaftspolitik diskutiert. Wie erleben Sie hier die Stimmung?

Es gibt militante Gruppen, die radikaler als die Benelux-Länder sein wollen. Aber in den Debatten hatte ich vor allem das Gefühl: Die Menschen wollen ihren Tod wieder zurückhaben. Es geht ihnen nicht um Euthanasie, sondern sie wollen wählen und nicht von Ärzten allein abhängig sein.

Bisweilen hat man den Eindruck, dass zwei Arten des Sterbens existieren. Die einen, die es können, organisieren sich einen „sanften Tod“. Andere sterben mitunter auf dem Spitalsgang. Gibt es einen Zweiklassentod?

Ja, und das ist eigentlich der wahre Skandal.

Es gibt aber auch gute Argumente gegen eine Lockerung der Regelungen am Lebensende. In einer Situation der Schwäche ist der freie Wille ja etwas sehr Relatives. Ist jemand pflegebedürftig und seine Betreuung sehr teuer, könnte aus finanziellen Gründen Druck auf ihn entstehen. Kann man das durch ein Gesetz verhindern?

Nein. Umso wichtiger sind Vorab-Patientenverfügungen und dass nie ein Arzt allein entscheidet. Gefährdet sind Alzheimerpatienten. Deren Behandlung ist teuer, die Verwandten könnten dazu neigen, sich deshalb gegen eine Lebenserhaltung zu entscheiden.

Interessant, dass Sie Alzheimer erwähnen, also keine unmittelbar tödliche oder schmerzhafte Krankheit. Was ist für Sie überhaupt die Voraussetzung, dass man beim Sterben helfen darf?

Das kommt vor allem auf den Inhalt der Patientenverfügung an, die bei Alzheimer natürlich frühzeitig erfolgen muss. Darin kann durchaus stehen, dass man nicht weiterleben will, wenn man Verwandte nicht mehr erkennt und dass dann eine Infektionskrankheit nicht mehr behandelt werden soll. Aber es gibt Grenzen: In Belgien starb vor Kurzem ein Dichter durch Euthanasie, weil er krankheitsbedingt nicht mehr schreiben konnte. Der Fall wurde dann medial romantisiert. Ich bin gegen eine solche Euthanasie-Heroisierung. Das kann kein Modell sein.

Im Alltag relevant ist wohl eher der Fall, dass sich bei alten Menschen die üblichen Gebrechen und die Einsamkeit zu einem Zustand summieren, der lautet: Ich will nicht mehr. Was antwortet man da?

Ich glaube nicht, dass starke Schmerzen das einzige Kriterium sind. Man soll solche Aussagen deshalb nicht wegwischen, sondern zuhören und eventuell einen Psychiater beiziehen: Der Todeswunsch kann vergehen, wenn die Person psychiatrisch betreut wird.

AUF EINEN BLICK
Didier Sicard war anlässlich des Kolloquiums „Lebensende“, das von der von der österreichischen Bioethikkommission, dem Institut Francais, den Wiener Vorlesungen und der Unesco-Kommission organisiert wurde, in Wien. Er untersuchte im Auftrag von Präsident François Hollande in einer breit angelegten Feldforschung den Umgang von Ärzten mit Sterbenden in Frankreich und auch die Wünsche der Franzosen diesbezüglich. Der Bericht ist Grundlage für ein neues Gesetz.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.06.2013)

 

http://diepresse.com/home/science/1416559/Bioethik_Die-Menschen-wollen-ihren-Tod-zurueck?from=gl.home_wissenschaft

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Comic als künstlerische Ausdrucksform, als Zeitvertreib oder als Bildungsanlass?

medienimpulse

Kultur - Kunst-Ausgabe 1/2013

Comic als künstlerische Ausdrucksform, als Zeitvertreib oder als Bildungsanlass?

Das erste Comics-Festival im Institut français d'Autriche

AutorIn: Eva Horvatic

Eva Horvatic berichtet eingehend über das erste Comic Festival des Insitut français de Vienne und zeigt auf, dass Comics in Frankreich als ernst zu nehmende Medien behandelt werden, die auch die französische Kultur in sich aufnehmen und vermitteln. Darüber hinaus zeigt sie die bildungstheoretische Relevanz von Comics.

Am 8. und 9. März 2013 öffnete das Institut français de Vienne (http://institut-francais.at) in der Währinger Straße 30 im 9. Wiener Gemeindebezirk seine Pforten für sein erstes Comic-Festival. Die Veranstaltung fand in Partnerschaft mit dem Verein Europe francophile, der Botschaft des Königsreichs Belgien sowie der Botschaft der schweizerischen Eidgenossenschaft statt. Durch die Veranstaltung führte Louis Marandet, der Sprachattaché an der Kulturabteilung der französischen Botschaft in Wien (Institut français d’Autriche) und Leiter der Sprachkurse des Kulturinstituts, dem die Förderung der französischen Sprache in Österreich ein besonderes Anliegen ist, und der gerade in den Comics ein wichtiges Medium für die Kultur- und Sprachvermittlung sieht. Er hat angekündigt, dass auch nächstes Jahr wieder ein Comics-Festival im Institut français geplant ist.

Neben Nicolas Mahler als Vertreter der heimischen Comic-Szene waren die KünstlerInnen Achdé, Daniel Bosshart, Julie Maroh, Zeina Abirached, Emile Bravo, Fabien Vehlmann, Marion Montaigne, HUBERT, Le Fred Blin und Fabienne Loodts zum ersten Comics-Festival geladen, um ihre Arbeiten vorzustellen und mit einer breiten Öffentlichkeit sowie ExpertInnen zu diskutieren. Den wissenschaftlichen Auftakt bildete die Eröffnungsrede von Cuno Affolter, dem Konservator des Comic-Zentrums an der Bibliothèque Municipale de Lausanne, welches die zweitgrößte Comic-Sammlung Europas beherbergt.

Bereits zum Eröffnungsabend kamen über 120 Personen in das einzigartige Ambiente des 1834 erbauten Palais Clam-Gallas, wo sich die elf renommierten ZeichnerInnen und AutorInnen aus Frankreich, der Schweiz, Belgien und Österreich versammelten, um ihre Werke einerseits vorzustellen, andererseits dem interessierten Publikum Einblicke in ihre Arbeitsweisen und -techniken zu geben. Begleitet wurden diese Präsentationen von Podiumsdiskussionen mit den KünstlerInnen. Eines der Highlights dieser Interviews war das Gespräch zwischen Gottfried Gusenbauer, dem Leiter des einzigen Karikaturmuseums Österreichs in Krems/Donau, und Cuno Affolter. Neben seiner Tätigkeit als Konservator ist Affolter aufgrund seiner internationalen Vortrags- und Ausstellungstätigkeit in der Comic-Szene bestens bekannt. Seine Zeitungsartikel und Buchpublikationen erscheinen regelmäßig in deutscher, französischer und englischer Sprache. Im Anschluss an die Eröffnung konnten sich alle Gäste bei köstlichen Schweizer Spezialitäten und Cocktails in der eigens eingerichteten Bar Club Med erfrischen und mit den KünstlerInnen austauschen.


Cuno Affolter beim gedanklichen Austausch

 

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André Brahic über Leben innerhalb und außerhalb

 

Wiener Zeitung

Der französische Astronom André Brahic über Leben innerhalb und außerhalb unseres Sonnensystems

"Im Universum existiert kein Raum"


Von Eva Stanzl


"Wiener Zeitung": Vergangenen Sommer haben Physiker des Kernforschungszentrums Cern in Genf das Higgs-Teilchen gefunden. Ohne Higgs-Boson gäbe es nach dem Standardmodell der Physik zur Entstehung des Universums kurz nach dem Urknall keine Masse und somit keine Atome und kein Leben. Welche weiteren Rätsel sind zu lösen, um die Ursprünge des Lebens zu verstehen?


Irgendwo da draußen könnte Leben existieren - sicher ist das keineswegs.

Irgendwo da draußen könnte Leben existieren - sicher ist das keineswegs.Foto: epa/Nasa

André Brahic: Eine Frage, die wir uns seit Jahrtausenden stellen, ist, woher wir kommen. Früher haben sich Philosophen damit beschäftigt - heute sind es Biologen, Physiker und Astronomen. Doch was bedeutet die Entdeckung des Higgs-Teilchens?
Sie zeigt, dass das Standardmodell der Physik funktioniert. Auch in der Astronomie arbeiten wir mit Modellen, die sich immer
wieder überholen. 1500 Jahre lang glaubten wir, Claudius Ptolemäus’ Theorie des geozentrischen Weltbildes sei richtig. Ptolemäus hatte zwar recht damit, dass die Erde rund ist, ebenso wie seine Epizykeltheorie weitgehend richtige Berechnungen der Planetenbahnen erlaubte. Aber mit der Idee, die Erde sei im Zentrum
des Universums fixiert und die anderen Planeten und Sterne kreisen um sie, lag er gründlich falsch.

Ein Modell ist also keine Beschreibung der Wahrheit, sondern ein Werkzeug, um etwas zu erklären. Das Standardmodell ist ein sehr nützliches Werkzeug, aber es erklärt nicht den Ursprung des Lebens.

Wie würden Sie als Astronom den Ursprung des Lebens erklären?

Wurde etwas geschaffen, oder wurde etwas transformiert? Über diese Frage diskutieren wir seit Jahrhunderten. Viele Forscher sind der Ansicht, dass man aus dem Nichts nichts schaffen kann. Somit ist, was wir Ursprung nennen, eigentlich das Ende. Menschen bestehen aus Atomen von Elementen, die Sternen-Explosionen vor sechs bis zwölf Milliarden Jahren entsprungen sind. Die Entstehung von Atomen ist also das Ende eines komplexen Prozesses, dessen Resultat unter anderem die Erde und auch wir Menschen sind.

Sterne explodieren, Atome entstehen und aus ihnen Moleküle. Manche Moleküle bilden Nebelflecken, in deren Zentrum Materie kollabiert, und daraus entstehen Sonnen, um die Planeten kreisen. Wenn ein Planet sich im richtigen Abstand zu seiner Sonne befindet und die richtige Größe hat, kann Leben entstehen. Dass wir heute auf der Erde sind, verdanken wir Jupiter. In Sonnennähe entwischten leichte Moleküle und Atome aus Wasserstoff und Helium, aus denen 99 Prozent des Universums bestehen - weiter weg war alles da. Ein kleiner Körper, wie die Erde, der sich weiter weg von der Sonne bildete, zog diese Gase an und wuchs. So entstand Jupiter. Er wirkte sich nicht nur auf die Gravitation in unserem Planetensystem aus, sondern war auch maßgeblich dafür, welche Kollisionen zustande kamen. Das hatte zur Folge, dass vor 3,8 Milliarden Jahren (800 Milliarden Jahre, nachdem die Erde entstand, Anm.) der Mond, der von allen möglichen Brocken aus dem


"Leben auf der Erde ist ein sehr eigener Fall von etwas viel Generellerem." André Brahic

"Leben auf der Erde ist ein sehr eigener Fall von etwas viel Generellerem." André BrahicFoto: Stanislav Jenis

All bombardiert wurde, mit der Erde kollidierte. Die Erdkruste brach auf, Gase und Kohlenstoffe entwichen aus ihrem Inneren. Angereichert wurden die Voraussetzungen für Leben mit Material von Kometen und Asteroiden. Das Leben kam also von außen und von der Erde selbst.

Information

Zur Person
André Brahic Der französische Astronom und Astrophysiker ist Professor an der Universität Paris Diderot und bekannt für seine Entdeckung der Ringe des Planeten Neptun im Jahre 1984. Seine Pionierarbeiten auf dem Gebiet der Planetologie sind eng verknüpft mit seiner Tätigkeit bei den Weltraumorganisationen Nasa und ESA. Brahic eröffnete jüngst die Vortragsreihe "Universum und Leben" des Institut Français in Wien, bei der Astronomen bis Oktober in Wien referieren werden.

Sind Kohlenstoff, Wasser und Sauerstoff immer zwingend die Voraussetzung für die Entstehung von Leben?

Jeder versteht die Ideen von Zeit, Raum, Materie und Leben. Aber wenn Sie mich nach einer Definition von Zeit fragen würden, wüsste ich keine. Manche Kollegen sind der Ansicht, Zeit existiert nicht. Ich aber bin der Ansicht, Raum existiert nicht. Absoluten Raum gibt es nicht. Wir sind in keinem Raum, denn was wir Raum nennen, ist eine Umgebung von Materie, und für die Materie haben wir ein Modell, das nicht zwingender Weise die Wahrheit beschreibt.

Wenn wir weiter denken, stellt sich die Frage: Was ist Leben? Ist Fortpflanzung dafür maßgeblich? Wasser und Eis pflanzen sich nicht fort. Liegt es an der Tatsache, dass es atmet? Wir wissen nicht, was Leben ist. Wir sehen nur das Leben auf der Erde. Aber stellen Sie sich ein Leben außerhalb der Erde vor. Bisher haben wir es anscheinend noch nicht gefunden, aber wenn Sie mich fragen, ob es das gibt, dann kann ich nur sagen: Ich weiß es nicht. Deswegen suche ich es. Nur wissen wir nicht, was genau wir suchen. Alles, was wir mit den Nasa-Raumfähren "Voyager" und "Cassini" gefunden haben, hatte nichts mit unseren Vorstellungen zu tun. Dennoch wurden wir nie enttäuscht.

Wenn wir also außerirdisches Leben finden, werden wir etwas finden, das nichts zu tun hat mit dem, was wir uns vorgestellt haben. Und dann werden wir verstehen, dass das Leben auf der Erde ein sehr eigener, besonderer Fall ist von etwas viel Generellerem. Wir stehen an der Schwelle zu einem neuen Verständnis des Universums, das unser Leben ändern könnte.

Jüngst wurde bekannt, dass es viel mehr erdähnliche Planeten gibt als angenommen. Wie hoch sind die Chancen, dass es auf ihnen außerirdisches Leben gibt?

Manche Biologen erklären, das Leben sei komplex und unwahrscheinlich. Manche Astronomen sagen, es gibt 1000 Billiarden von Sternen. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass Leben nur auf einem einzigen Planeten existiert. Jedoch gehört viel dazu: Hätte die Erde keinen Mond, hätte sie keinen stabilen Orbit: Der Mond hält uns wie ein Seiltänzer auf dem Seil, ohne ihn hätten wir zu extreme Jahreszeiten, um existieren zu können. Und die Erde gibt es seit 4,5 Milliarden Jahren, intelligentes Leben auf ihr seit zwei Millionen Jahren. Doch könnte es auch unter anderen Bedingungen entstehen?

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