Drucken
PDF

Kolloquium: Herausforderungen und Chancen im Kampf gegen den Klimawandel

entete ambassade

 

Sechs Monate vor dem UN-Klimagipfel in Paris (COP-21 2015) organisierte die Französische Botschaft gemeinsam mit dem Französisch-Österreichischen Zentrum für Annäherung in Europa, am 18. Juni im Naturhistorischen Museum in Wien ein Kolloquium über die Herausforderungen eines Klimaabkommens.
Bei dieser Veranstaltung, an der ca. 200 Personen teilnahmen, tauschten sich französische, österreichische und internationale Vertreter aus der Welt der Wissenschaft, aus regionalen und internationalen Regierungseinrichtungen, sowie NGOs und Unternehmen, über den aktuellen Stand und die Perspektiven aus.

Siehe Programm >>>Link.

« Das Gelingen eines Abkommens ist natürlich schwierig, aber unumgänglich; wir haben keinen Plan B, weil wir auch keinen Planeten B haben“ unterstrich der französische Botschafter Pascal Teixeira da Silva mit einem Zitat des UNO-Generalsekretärs. In Hinblick auf die nächsten Generationen „müssen wir uns in den Spiegel schauen können“ erklärte Prof. Christian Köberl, der Generaldirektor des NHM in seiner Eröffnungsrede. Der Sektionschef des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft DI Günter Liebel unterstrich die tragende Rolle der EU, die auf technologische Innovation setzen muss.

Die Auswirkungen der menschlichen Aktivitäten und der Treibhausgas-Emissionen der letzten 50 Jahre auf die Klimaschwankungen sind nicht zu leugnen, bestätigte Valérie Masson-Delmotte, Forschungsleiterin am französischen CEA, und Klimatologin.

Anschließend debattieren im Rahmen von drei Podiumsdiskussionen zu den Themen wirtschaftliche Herausforderungen, geopolitische Auswirkungen und Akteure und Mittel, Wirtschaftswissenschaftler, Akteure, sowie Umwelt- und Migrationsexperten.
Der Übergang zur grünen, CO2-armen Wirtschaft, ist eine Chance für die Dynamisierung von Wirtschaft und Beschäftigung, meint der französische Makroökonom für Umweltschutz Gaël Callonnec. Für Eli Widecki, dem Experten für Umwelt- und Energiepolitik der WKO ist die Einbindung von Wirtschaftspartnern der EU wie die USA und China, durch inklusive Abkommen wichtig. Sie sind die großen Wirtschaftsplayer und Produzenten von CO2.

  1. Johannes Daul (Lafarge), Igor Glaser (Schneider Electric), Jean-Pierre Laporte (Cofely) und Philippe Schulz (Renault) haben als Repräsentanten der europäischen Industrieszene einerseits die Herausforderungen unterstrichen, die es anzunehmen gilt, sowie auch die Möglichkeiten der Erschliessung neuer Märkte durch die Veränderung der Produktionsprozesse dank der Innovation. Vom öffentlichen Sektor wird erwartet, dass Initiativen in Richtung Veränderung erleichtert werden, z.B. durch die Förderung der kollektiven Fortbewegungsmittel, so der Planungsdirektor der Stadt Wien DI Thomas Madreiter.

Renate Christ, Direktorin i.R. des IPCC Sekretariats, Dina Ionesco, Leiterin der Abteilung für Migrationen, Umwelt und Klimawandel bei der internationalen Organisation für Migration (IOM) und Elisabeth Sötz, Fachreferentin für Umwelt und natürliche Ressourcen bei der ADA erläuterten die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ökosysteme, die Auslöser für Migrationen sind und neue Akzente im Bereich der Entwicklungshilfe setzten.

Der Vizepräsident des Umweltausschusses am Europäischen Parlament Gilles Pargneaux, Univ. Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb, Leiterin des Zentrums für globalen Wandel und Nachhaltigkeit an der BOKU, Emilie Alberola, Ökonomin und Leiterin des Forschungszentrums CO2 Markt und Energien, Dr. Gerhard Heilingbrunner, ehem. Präsident des Umweltdachverbands und Johannes Wahlmüller, Klimasprecher der Umweltschutzorganisation Global 2000 sprachen über die verschiedenen Akteure und Mittel in der internationalen Szene. Die Dringlichkeit der Bekämpfung des Klimawandels ist so hoch, dass die Wissenschaft aus ihrem Elfenbeinturm herauskommen und sich engagieren muss, meint Dr. Kromp-Kolb.

Abschließend erklärte die Leiterin der Abteilung für europäische und internationale Angelegenheiten des französischen Ministeriums für Umwelt, Nachhaltige Entwicklung und Energie, Frau Sylvie Lemmet den Ablauf der Klima-Verhandlungen, eine Debatte die ständig von ca. 200 Ländern mitverfolgt wird, sowie die Mittlerrolle des Vorsitzes.

Table ronde n°3 : Les acteurs et les instruments de la lutte contre le changement climatique au niveau international

Mehr Infos:
- Pressemappe
- Impulsreferat von Valérie Masson-Delmotte, Forschungsleiterin am französischen CEA: un état des lieux du changement climatique est-il possible ?
- Pressebericht, Der Standard, 22.06.15
- Ö1 Mittagsjournal 20.06.15

 

 

 

Tiroler Tageszeitung 

 Tiroler Tageszeitung 2

Tiroler Tageszeitung 1

http://www.tt.com/politik/weltpolitik/10085894-91/frankreich-startet-offensive-in-sachen-klimaschutz.csp

der standard 1 
der standard 2

http://derstandard.at/2000017798178/Das-Klima-und-der-gordische-Knoten

 OE1

http://oe1.orf.at/artikel/410314

Drucken
PDF

„FRANCE TOUR“ startet

 Die französische Sprache fährt von Schule zu Schule quer durch Österreich

IMG 1226„France Tour“ startet!Am Steuer eines Kangoo Express, vollgepackt mit Info- und Lehrmaterial, unternimmt Irène Kopecky, „France Tour“-Referentin aus der Abteilung „Bildungskooperationen“ der Französischen Botschaft, die Österreich-Tournee zu Schulen und Universitäten.

Ihr Auftrag: 30.000 bis 40.000 SchülerInnen und StudentInnen jedes Jahr für die französische Sprache und Kultur zu begeistern.Die erste Tour beginnt am 20. Mai 2015 in der Steiermark, mit einem Besuch der NMS Hitzendorf, gefolgt im Juni von St-Pölten, Linz, Oberschützen und Salzburg.Durch pädagogische, spielerische Aktivitäten und mithilfe modernen Materials vermittelt die Lektorin den SchülerInnen, die vor der Wahl einer neuen Fremdsprache stehen, ein dynamisches und aktuelles Bild Frankreichs.

Infobrief Direkter Zugang

Info brief september 2017

Mehr +

Kurse Direkter Zugang

fascination pour le français

Mehr

Mediathek Direkter Zugang

Bannière google ads 300x250 culturtheque cap

 

Mehr +

CampusFrance Direkter Zugang

campusfrance

 

Mehr +