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Seminar zu Schulbeginn

 

Ziel dieses Schulbeginnseminars ist es, die Assistenten über ihre Rechte und Pflichten zu informieren und sie auf ihre zukünftigen Funktionen vorzubereiten. Ebenfalls soll es die Kontakte zu den zukünftigen Assistenten fördern und ihnen ermöglichen, einen oder mehrere Assistenten, deren Vertrag verlängert worden ist, zu treffen.

Die Teilnahme ist verpflichtend für alle französischen Assistenten, die in Österreich ihre neue Funktion antreten, außer in Notfällen (Prüfungen, Krankheit…).

In diesen Ausbildungstagen finden großteils praxisbezogene Workshops statt. Die verschiedenen Referenten informieren Sie über die Bedürfnisse und Erwartungen der Professoren und Schüler und helfen Ihnen, sich auf die zukünftige Rolle vorzubereiten und versorgen Sie mit Lehrmaterial und Tipps.

Ein Vertreter des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur liefert Ihnen alle notwendigen Informationen für ein gutes Gelingen Ihres Assistentenjahres.

Im Laufe des Seminars haben die zukünftigen Assistenten die Möglichkeit, vor einer Gruppe österreichischer Schüler zu unterrichten.

Wie jedes Jahr organisiert die Abteilung für Bildungskooperation mehrere pädagogische Tage für Sprachassistenten während des Schuljahres.

 

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Österreichisches Schulsystem

 

Die Schulpflicht beginnt mit 6 Jahren für jedes in Österreich ansässige Kind und dauert neun Schuljahre.

Nach 4 Jahren Unterricht in der Grundschule/Volkschule kann sich das 10-jährige Kind zwischen zwei Schulzweigen entscheiden: die Hauptschule oder die allgemeinbildende höhere Schule = AHS.

Die Hauptschule dauert 4 Jahre und endet mit einem Jahr an der polytechnischen Schule, wobei im Anschluß daran eine Lehre in einem Unternehmen und in der Berufsschule erfolgt oder aber, je nach Fähigkeiten und Vorliebe der Schüler, mit der Weiterführung seiner Schullaufbahn während 4 Jahren in der Oberstufe einer allgemeinbildenden höheren Schule = AHS oder in einer berufsbildenden mittleren/höheren Schule = BMS/BHS), wobei diese 5 Jahre dauert.
Verschiedene Arten von Sonderschulen sowie die bereits angegebenen Möglichkeiten des integrativen Unterrichts stehen jenen Kindern zur Verfügung, die eine besondere pädagogische Betreuung benötigen.

Allgemein bildende höhere Schulen

Die allgemein bildende höhere Schule (AHS) dauert 8 Jahre. Am Ende der 4. Klasse – ebenfalls nach den Fähigkeiten und Vorlieben -, kann der Schüler eine berufsbildende mittlere oder höhere Schule (BMS/BHS) besuchen.

Sowohl in den allgemein bildende höheren Schulen auch in den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen führt der Unterricht bis zur Reifeprüfung = Matura, die zum Hochschulstudium berechtigt. Für die künstlerischen Hochschulen sind spezielle Eignungsprüfungen vorgesehen.

Das Übertrittsystem ermöglicht weiters den Übertritt in die verschiedenen Schulstufen des österreichischen Schulsystems.

Die Formen des allgemein bildenden Unterrichts sind das Gymnasium, das Realgymnasium und das wirtschaftskundliche Gymnasium. In den 1. und 2. Klassen ist der Unterricht gleich. Erst in der 3. Klasse gibt es in einigen Fächern Unterschiede.

In der Oberstufe gibt es alternative Pflichtfächer. Die unterschiedlichen Möglichkeiten gehen von den lebenden Fremdsprachen über vermehrt wissenschaftliche Fächer bis zu einem Schwerpunkt in Hauswirtschaft; im Rahmen des Wahlpflichtfächersystems kann man sich individuell auf eine bestimmte Ausbildung vorbereiten.

Berufsbildender Unterricht

Die berufsbildende Ausbildung erfolgt in zwei institutionalisierten Sektoren : in Form einer Lehre in einem Betrieb und in der Berufsschule oder aber in den berufsbildenden mittleren/höheren Schulen. Aufgabe der berufsbildenden mittleren Schulen ist es, neben der Erweiterung und Vertiefung des allgemein bildenden Unterrichts eine Ausbildung in den branchenspezifischen Berufen anzubieten.
Die Ausbildung in diesen Schulen dauert, je nach Branche, von 1 bis 4 Jahre. Die berufsbildenden höheren Schulen bieten in 5 Jahren eine solide allgemeine Ausbildung und eine umfassende Ausbildung in den Berufen der jeweiligen Branche an.

Die Mittelschulen und berufsbildenden höheren Schulen unterscheiden sich durch eine große Vielfalt an Spezialisierungen in den Hauptbereichen der wirtschaftlichen Ausbildung (Handelsschule, Handelsakademie, höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, höhere technische und gewerbliche Lehranstalt, höhere Lehranstalt für Tourismus, höhere land- und forstwirtschaftliche Lehranstalt…).

Benotung

In Österreich gibt es 5 Stufen der Benotung, die die Mitarbeit und mündliche, schriftliche und praktische Arbeit der Schüler beurteilt :
1 = Sehr gut
2 = Gut
3 = Befriedigend
4 = Genügend
5 = Nicht genügend
Sur le bulletin, elles sont accompagnées d’une brève appréciation.

Einige Abkürzungen

AHS : Allgemeinbildende höhere Schule
BG : Bundesgymnasium
BORg : Bundes-Obenstufenrealgymnasium
BRg : Bundesrealgymnasium
BHS : Berufsbildende höhere Schule
BMS : Berufsbildende mittlere Schule
HLA : Höhere Lehranstalt
HAK : Handelsakademie
HAS : Handelsschule
PÄDAK : Pädagogische Akademie (» IUFM)
PH: Pädagogische Hochschule (» IUFM)

 

La scolarité obligatoire commence à 6 ans pour tout enfant résidant en Autriche et dure 9 années scolaires.

 

Après avoir suivi les cours de l’école primaire de 4 ans (Grundschule/Volkschule), l’enfant de 10 ans peut choisir entre deux filières scolaires : le collège (Hauptschule) ou l’enseignement secondaire général (allgemeinbildende höhere Schule = AHS).

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Assistententreffen

 

Das SBSK des Französischen Kulturinstituts in Österreich, Wien, lädt die französischen Sprachassistenten, zusätzlich zu dem Einführungsseminar für die Neukömmlinge, zu zwei pädagogischen Treffen während des Schuljahres.

Ziel dieses zweitägigen Treffens ist es, Kontakt mit in Österreich Ansässigen herzustellen, die Ihnen in Ihrer Arbeit beistehen können, Informationen über die verfügbaren pädagogischen Materialien zu sammeln, die sie für Ihre Französischkurse anwenden können, und sich während der „Ateliers“ mit den zur Verfügung stehenden Materialien vorzubereiten.

Einige Beispiele der angesprochenen Themen während der „Ateliers“ in den vergangenen Jahren:

Erarbeiten von Dossiers und pädagogischen Informationen zur Frankophonie
Wie kann man einen Unterricht rund um die Chanson gestalten?
Tandem Lehrer-Assistent im professionellen Unterricht: Vorstellung der Aktivitäten
Wie kann man über die französischen Wahlen in der Klasse diskutieren
Darstellung des Mannes und der Frau. Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen
Präsentation des DELF

Zusätzliche Auskünfte:

Chargée de mission pour la coopération linguistique
Institut français
Währinger Strasse 30, 1090 Wien
0043-1-50 27 53 52



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Renseignements

Pour toutes les questions et les problèmes ayant trait au salaire, merci de contacter :

Hanna Malhonen
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ;
Bundesministerium für Bildung und Frauen
Abteilung IA/6b, Internationale Mobilitätsprogramme
Schreyvogelgasse 2, 1010 Wien
Tel. : 0043 1 53120 36 26
Fax : 0043 1 53120 81 36 26


Pour les questions administratives, merci de contacter :

 


Irène Kopecky
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Chargée de mission
Institut français d’Autriche - site de Vienne
Währinger Straße 30, 1090 Wien
Tel : 0043 1 50 27 53 52

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